Das Trio der Woche - Drei spannende Neuzugänge, die Sie, falls bereits ausgeliehen, reservieren können.

 

 

grenzen

Gaertner, Karlheinz:

Sie kennen keine Grenzen mehr: die verrohte Gesellschaft; Erfahrungen eines Polizisten

 

Der Autor war während 40 Jahren leidenschaftlich Polizist und wurde als Berliner Hauptkommissar deswegen vielfach ausgezeichnet. Er hat so ziemlich alles erlebt, womit auch ein Berufskollege hierzulande konfrontiert werden kann. Dabei sind Parksünder und Zwölfjährige, die Polizisten wüst beschimpfen und bedrohen noch am leichtesten erträglich. Schwieriger wird es bei Wiederholungstätern, Kindesmissbrauch, Betrug, Drogenhandel, physischer und psychischer Gewalt. Das vorliegende Buch ist nicht nur das schockierende Porträt des Alltags eines Polizeibeamten, nein, es ist gleichzeitig ein Hilferuf. Das Ausmass der sprachlichen und tätlichen Verrohung, der inneren Gleichgültigkeit und der massiven Respektlosigkeit erschrecken und machen betroffen. Da eine wankelmütige Politik und die Medien diesen Berufsstand für intolerantes und überhartes Auftreten oft kritisieren, fühlen sich Polizisten oft im Stich gelassen. Der Autor stellt entsprechende Forderungen an Politik und Gesellschaft.

 

 


 

 

italien

Saviano, Roberto; di Lorenzo, Giovanni:

Erklär mir Italien! Wie kann man ein Land lieben, das einen zur Verzweiflung treibt

 

Italien war und ist immer noch für viele ein Sehnsuchtsort. «Das Land, wo die Zitronen blühen…», das Autorenduo, zwei Italiener, versucht in einem Gespräch, das Rätsel zu ergründen. Roberto Saviano ist ein Experte, was das organisierte Verbrechen, die Mafia betrifft, Giovanni di Lorenzo schaut mit den Augen eines Ausgewanderten von aussen auf seine Heimat. Wer bei Italien nicht nur an Sonne, Strand und Urlaub denkt, sondern dieses wunderbare Land ein wenig besser verstehen möchte, seine Politiker, die italienischen Mütter, die Mafia, dem sei die Lektüre dieses Buches wärmstens empfohlen.

 

 


 

 

samark

Kharitidi, Olga:

Samarkand: eine Reise in die Tiefen der Seele

 

Und noch weiter wird reisen, wer sich diesem Titel widmet. Über Samarkand, die Oasenstadt in Usbekistan, reisen wir ins Innere unserer Seele. Die russische Psychiaterin Olga Kharitidi liess sich auf einen usbekischen Heiler ein, reiste mit ihm nach der exotischen Stadt Samarkand und lernte eine neue Heilmethode kennen, mit welcher man Traumata und Verletzungen der Seele erfolgreich behandeln kann. Die dortigen jahrtausendealten mystischen Geheimnisse über den Umgang mit tiefen emotionalen Wunden sind ein faszinierend neuer Ansatz zur inneren Heilung und ein bedeutender Beitrag zur experimentellen Psychologie. Keine Angst, Sie reisen heil zurück!